Playgirl

von am 22. November 2011 in Erotik

Playgirl
Sexy Mann in Unterwäsche

Als sich der Feminismus auf seinem Höhepunkt befand, kam ein Frauenmagazin auf den Markt, welches Frauen das verfügbar machen wollte, was Männern schon lange geboten wurde: erotisch anregende Fotos vom anderen Geschlecht.

Die Anfänge von Playgirl
Das Frauenmagazin Playgirl hat in der Zeit seines Bestehens eine bewegte Geschichte hinter sich gebracht. Es wurde 1973 als Gegenstück zum Männermagazin Playboy gegründet und enthielt neben Artikeln und Interviews auch erotische Fotos von halb- oder ganz nackten Männern. In Deutschland hatte Playgirl es nicht gerade leicht. Was teilweise auch an den strengen Presseauflagen lag, die zu erotische Darstellungen nicht möglich machten. Doch sowohl für das amerikanische Magazin wie auch für die deutsche Ausgabe war es schwierig, prominente Männer zu finden, die dazu bereit waren, die Hüllen fallen zu lassen. Während für viele Frauen, die sich für den Playboy ablichten ließen, die erotischen Fotos ein Karrieresprungbrett bedeuten konnten und Playboy sich auch rühmen konnte, eine Reihe von weiblichen Promis für Fotos gewonnen zu haben, fiel es Playgirl leider viel schwerer, diese Symbiosewirkung zu erzielen.

Prominente im Playgirl

Zu den bekanntesten Promis, die im Playgirl abgebildet waren, gehörten in den ersten Jahren noch Hollywood-Schauspieler wie Burt Reynolds. Auch Brad Pitt war schon im Playgirl zu sehen, allerdings sind viele Fotos von Promis entweder sehr brav gehalten oder waren teilweise bei Schauspielern auch Fotos aus ihren Filmen. Manchmal waren auch Promis auf dem Cover des Magazins abgebildet, aber nicht immer gab es im Heft dann neben den Interviews auch erotische Fotos von ihnen. Prinz Charles hat beispielsweise 1990 ein lukratives Angebot von Playgirl ausgeschlagen, sich als Centerfold ablichten zu lassen. Ein Gefühl für die Kombination von aktuellen Themen mit Erotik bewies Playgirl beispielsweise im Jahr 2002, als einige Ex-Mitarbeiter des in Konkurs gegangenen Energiekonzerns Enron zeigten, dass sie zwar das letzte Hemd verloren haben mochten, aber trotzdem noch einiges vorzuweisen hatten. Für einen kleinen Skandal sorgte Playgirl vor einiger Zeit auch in der Familie der amerikanischen Politikerin Sarah Palin. Die republikanische Vize-Präsidentschaftskandidatin und Vertreterin einer sehr konservativen Familienpolitik konnte sich im Playgirl selbst davon überzeugen, durch welche Qualitäten Levi Johnston ihrer Tochter zu einem unehelichen Kind verholfen hat.

Ein Magazin nur für Frauen?

Während Playgirl in den Anfangsjahren auch von Teilen der Frauenbewegung durchaus auch als realisierte Gleichberechtigung und Form der sexuellen Befreiung angesehen wurde und sich das Magazin auch genauso wie der Playboy durch gut recherchierte Artikel und Interviews auszeichnete, ließ die Qualität des redaktionellen Inhalts im Laufe der Jahre immer weiter nach. Vielleicht lag es auch daran, dass die Zielgruppe von Playgirl sich nicht mehr so eindeutig feststellen ließ. Denn obwohl Playgirl als erotisches Magazin für Frauen gedacht war, fanden auch immer mehr homosexuelle Männer Gefallen an den im Heft enthaltenen Bildern. Die deutsche Ausgabe des Magazins wurde bereits 2004 wieder eingestellt, die amerikanische Auflage existierte ab 2009 nur noch online. Inzwischen ist das Heft wieder für den amerikanischen Markt in Druckform aufgelegt worden, erscheint aber nicht mehr monatlich.

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1 KommentarKommentieren

  • Maria - 1. Dezember 2011

    Ich stehe auch voll auf so gut durchtrainierte Männer :P

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