Mate-Tee – Trank der Götter
Schon die alten Ureinwohner Südamerikas kannten die besonderen Vorzüge des Mate-Tee, welcher bei ihnen über Generationen hinweg als belebendes und kräftigendes Getränk weitergegeben wurde. Deshalb nennt man ihn unteranderem „Grünes Gold der Inkas“ oder „den Trank der Götter“. Die Zubereitung von Mate-Tee entstammt einer tausendjährigen Tradition und ist seither nicht fester Bestandteil des Alltags vieler Südamerikaner und aus deren Kultur nicht wegzudenken. Dort wird Mate-Tee vor allem in Paraguay und Argentinien zu jeder Tageszeit getrunken.
Schon die Feldarbeiter der Inka tranken den Tee gegen Erschöpfung und Hitze. Schon die alten Schamanen verwandten den Tee seiner magischen Kräfte wegen als vielseitiges Heilmittel und so wurde er fester Bestandteil der Südamerikanischen Allgemeinmedizin. Er wird vor allem als Heilkraut bei Hungergefühl, körperlicher und mentaler Schwäche verwand. Darüberhinaus kann er aufgrund seines hohen Eisengehaltes bei Blutarmut genutzt werden und wird auch bei Gicht, Arteriosklerose und Entzündungen eingesetzt.In Europa wird Mate-Tee vor allem bei Übergewicht angewendet, da er den Hunger stillt und mit seinen zahlreichen Inhaltsstoffen beim Abnehmen unterstützt. Seine Heilwirkung wird als anregend, harn- und schweißtreibend beschrieben. Die Anwendungsbereiche sind daher vielseitig, er wird beispielsweise empfohlen bei Fettsucht, Verstopfung, Heißhunger, Müdigkeit, Stoffwechsel- und Kreislaufschwäche. Grund für das breite Anwendungsspektrum sind die im Laufe unzähliger Untersuchungen gefundenen einzigartigen Mineralstoffzusammensetzungen. Das besondere dieser „Komposition“ ist, dass sie den Mineralstoffverlust beim schwitzen wie bei keinem anderen Tee ausgleichen können. Da diese insbesondere viele Vitamine und Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium beinhalten. Mate-Tee wird deshalb vom Tee- und Heilkräuterexperten Dr. H. G. Dittrich (Bad Heilbrunner) als das „beste natürliche isotonische Getränk“ benannt.
Mate-Tee als „Quelle der Jugend“
Erst seit Kurzem untersucht die Wissenschaft die bis daher unbekannten sekundären Pflanzenstoffe des Mate. Bisher konnten schon viele für den Menschen wichtige Stoffgruppen herausgefunden werden. Seit langem ist bekannt, dass Tee im Gegensatz zum Kaffee anregt ohne aufzuregen. Besonders jedoch ist, dass das „Matein“ besonders mild ist und den Körper langsamer und dafür gleichmäßiger anregt. Dadurch erklärt sich auch die typische, einzigartige „Mate-Wirkung“. Zu diesem besonders mildem Koffein kommen hohe Mengen an Carotinoiden. Besonders das Beta Carotin, welches im Körper zu Vitamin A umgeformt wird, ist beispielsweise wichtig für die Dunkelsichtigkeit. Vor allem aber für den Aufbau der Haut und der Schleimhäute.
Mate-Tee hat aber auch eine Immunsteigernde Wirkung und das Beta-Carotin welches nicht vom Körper umgesetzt werden konnte schützt als Antioxidans Zellen und Haut. Diese bleibt somit länger jung, da ihrer Alterung entsprechend entgegen gewirkt wird. Besonders Interessant aber ist der immense Anteil an phenolischen Verbindungen (Caffeoyl-Chinasäuren), denn diese zellschützenden Phenole übersteigen sogar den Gehalt des grünen Tees, welcher allgemein als besonders krebsvorbeugend gilt. Weiterhin konnten Wissenschaftler auch beachtliche Vorkommen an Rutin messen. Es gilt als essentielles Herz- Schutzmittel, reguliert den Blutdruck und wirkt gefäßabdichtend. Darüber hinaus verbessert es die Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers. Man bleibt also länger jung und Leistungsfähig.
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