Künstliche Fingernägel – welche Möglichkeiten gibt es?

von am 26. Februar 2010 in Beauty, Hände



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Die Geschichte der Kunstnägel begann schon viel früher, als man heute glaubt. Schon Cleopatra nutzte die Modellage Ihrer Kunstnägel mit Porzellanpulver, das dann mit einem Leimartigen Fluid fixiert wurde.

In den Jahren 1268 bis 1644 kamen dann in China bereits erste Formen von Kunstnägel zum Vorschein. Zur Verstärkung der Nägel verwendete man Reispapier, Seide- oder Porzellanpulver in Verbindung mit einem haftenden Fluid wurden diese dann gehärtet. Dieses Privileg der Kunstnägel, stand jedoch nur den Reichen in der Gesellschaft zu.

Die Amerikaner begannen schon in den späten 60er und in den frühen 70er Jahren mit der modernen Kunst des Nageldesigns. In Europa etablierte sich diese moderne Kunst des Nageldesigns auch in der Art von Kunstnägel, erst in den späten 70er Jahren und trägt seit dort, einen großen Anteil zu seiner Entwicklung bei.

In der heutigen Zeit sind Kunstnägel nicht mehr aus unserem Alltag weg zu denken. Man findet Sie überall und in allen möglichen Variationen.

Wir unterscheiden zwischen Nagelverlängerung und der Naturnagelverstärkung. Zur Nagelverlängerung wird mit der Tip- oder Schablonentechnik gearbeitet. Die meist angewandte Technik zur Nagelverlängerung ist die Tiptechnik. Die Fiberglastechnik wird vorwiegend zur Naturnagelverstärkung benutzt. Des weiteren unterscheiden wir die diversen Kunstnagelarten die in folgenden Kategorien unterteilt sind.


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Unter Acrylnägel versteht man Kunstnägel die mit einer Technik von zwei Komponenten, Pulver-Flüssigkeit, modelliert werden. Die daraus entstehende chemische Reaktion härtet die Modellage.

Gelnägel sind sehr bekannt und begehrt, vor allem ist diese Technik zum Selber gestalten der Nägel ideal. Es gibt zwei Gelarten. Das eine Gel härtet sich durch Einfluss von speziellem UV-Licht, das andere Gel wird durch das Auftragen einer Aktivator-Flüssigkeit und die dadurch entstehende chemischen Reaktion gehärtet. Das Lichthärtende Gel wird im Allgemeinen häufiger angewendet.

Aus Fiberglas, Leinen oder Seide hergestellte künstliche Fingernägel werden vorwiegend zur Naturnagelverstärkung angewendet und sind zur Nagelverlängerung nicht sehr geeignet. Künstliche Nägel aus Seide sind sehr Anpassungsfähig und wirken durch Ihre Transparenz sehr natürlich.

Für sportlich sehr engagierte Frauen sind Sie eher ungeeignet.

Leinennägel sind wesentlich stabiler, sind jedoch nicht durchsichtig und tragen somit auf dem Nagel stärker auf. In Fiberglasnägel findet man die natürliche Transparenz der Seidennägel und die Stabilität der Leinennägel vereinigt.

Künstlichen Fingernägel zum Aufkleben findet man in jeder Parfümerie oder Drogeriemarkt und sind eine preiswerte Alternative, die sich nur für einen Tagesgebrauch eignen. Künstliche Fingernägel zum Aufkleben erreichen niemals das natürliche Erscheinungsbild wie die anderen künstlichen Nagelarten. Die Naturnägel sollten, vor dem Aufkleben der künstlichen Nägel, mit einem Desinfektionsspray gereinigt werden, um das Risiko einer Pilzbildung in den Leerräumen des Leimbetts zu minimieren.


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